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Disaster-Recovery: Verluste durch IT-Ausfälle vermeiden

27
Nov

2017
me-heymeier@gmx.de
Know-How
- Nov 2017
- Keine Kommentare

Disaster-Recovery ist Chefsache: Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen geht ohne die nötige IT-Infrastruktur gar nichts. Oder können Sie sich vorstellen, dass Ihr Einkauf ohne seine automatischen Inventurlisten zurechtkommt oder ob Sie die Steuer- und Lohnabrechnung auch von Hand machen können? Bei einem IT-Notfall geben Ihnen Backups und Wiederherstellungsmöglichkeiten vom IT-Dienstleister die nötige Sicherheit, um schnell wieder durchzustarten.

Haben Sie einen Notfallplan für den großen IT-Ausfall?

Ein guter Kunde von uns war verzweifelt: Plötzlich haben die firmeneigenen Serversysteme nicht mehr funktioniert. Erst konnte nur ein Mitarbeiter nicht mehr auf den Datenserver zugreifen, aber innerhalb weniger Minuten mehrten sich die verwirrten Stimmen, die in ihrer Arbeit harsch unterbrochen worden. Eine IT-Katastrophe: Wenn die Hardware plötzlich streikt, geht im Unternehmen gar nichts mehr.

Zum Glück hatten wir wenige Wochen zuvor besprochen, wie eigentlich der IT-Notfallplan in seinem Unternehmen aussieht. Er hatte sich für ein Desaster-Recovery auf Cloud-Ressourcen entschieden. Die nötigen Dateien waren sicher auf unseren Cloud-Servern gespeichert. Nachdem wir sicherstellen konnten, woran der IT-Crash lag (eine Festplatte hatte einen Schreibfehler und damit eine Kettenreaktion ausgelöst), haben wir die Server des Kunden in unserer Cloud gestartet und angebunden. Nach zwei Stunden Zwangspause konnte die Arbeit mit dem Stand von circa einer Stunde vor dem Crash weitergehen. Ärgerlich, aber durch das zügige Disaster-Recovery konnten die Verluste niedrig gehalten werden.
Bei diesen Notfällen hilft Disaster-Recovery:
● Hochwasserschaden (nicht ganz unwahrscheinlich in Norddeutschland)
● Stromüberladung, die Ihre Hardware beschädigt (durch einen Blitzschlag oder eine Fehlverkabelung)
● Einbruch oder Diebstahl
● Malware-Infektion mit Viren, die Ihre Daten formatieren
● Softwarefehlfunktionen, bei denen Daten verloren gehen
● Festplattencrash im Unternehmen oder andere Hardwareprobleme
● menschliche Fehler oder Eingriffe (z.B. die berüchtigte Putzfrau)

Business Continuity nach dem Systemausfall: So läuft Ihr Unternehmen weiter

Die IT in Ihrem Unternehmen ist auf Ihr Kerngeschäft ausgerichtet und beinhaltet Brancheneigene Funktionen – und damit stehen Sie im Notfall vor individuellen Problemen, um die Sie sich kümmern müssen. Zur Disaster-Recovery gehört ein Business Continuity-Plan, der Ihnen dabei als Fahrplan dient. Hinein gehören konkrete Handlungsanweisungen für den Notfall. Dazu kommen Zuständigkeiten und Lizenz- oder Kontaktinformationen für Ihre IT-Mitarbeiter. Anhand der Checkliste ist festgelegt, wie im Falle eines Ausfalls vorzugehen ist. Lassen Sie einen Experten einen Blick auf diesen Plan werfen – so können Sie abschätzen, ob Sie an alles gedacht haben und ob der Plan so umsetzbar ist.

Es ist immer gut, einen Plan zu haben. Wenn Ihr Plan dann noch durchdacht und anwendungsorientiert ist und Sie alle Vorbereitungen getroffen haben, können Sie im Notfall (halbwegs) entspannt durchatmen.

Disaster-Recovery-as-a-Service (DRaaS) vom Profi: Das sind Ihre Vorteile

Disaster-Recovery-as-a-Service in der Cloud bietet Ihnen viele Vorteile. Das System stellt regelmäßig virtuelle Abbilder Ihrer gesamten Systemumgebung her. Diese werden sicher auf die Server Ihres Cloud-Anbieters weitergeleitet und dort gespeichert.

Sie entscheiden sich, wann die Software automatisch ein Abbild Ihrer Daten erstellen soll. Das funktioniert besonders reibungslos, wenn Sie eine Hybrid-Cloud nutzen, da Sie dann die Möglichkeit haben die Cloud-Ressourcen direkt an Ihren Firmenstandort abzubinden – praktisch, wenn Ihre eigene Hardware nachhaltig beschädigt ist und eine Neubeschaffung Tage dauert.
 

Fazit: Mit dem Notfallplan durch den Sturm

Für mittelständische Unternehmen ist die Disaster-Recovery mit der Cloud eine gute Lösung, um Kosten zu sparen: So müssen Sie nicht selber zusätzliche Hardware anschaffen und können auf die Erfahrung eines Profis vertrauen, der im Notfall an Ihrer Seite ist. Aber auch wenn eine Cloud-Lösung nicht zum Einsatz kommt, gilt in jedem Fall: erstellen Sie einen Disaster-Recovery-Plan und ermitteln Sie vorhandene Schwachstellen! Unsere Experten haben schon viele Crashs miterlebt und wissen, worauf es bei der Datensicherung ankommt, es macht also nur Sinn, sich beraten zu lassen – manchmal, um einfach nur der eigenen „Betriebs-Blindheit“ zu entgehen.

Sie brauchen nur einen Anruf, um die Dinge ins Rollen zu bringen: Gemeinsam mit Ihnen finden wir einen maßgeschneiderten Plan für Ihre Disaster-Recovery.

 

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