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Evergreen-IT: Den IT-Lifecycle im Blick

07
Mrz

2018
SENTINEL
Blog, IT-Sicherheit in Unternehmen
- Mrz 2018
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Windows 7 ist ein verlässlicher Partner. Schon seit mehreren Jahren setzen Sie auf das schnelle System, das die meisten Ihrer geschäftskritischen Programme beherrscht. Aber irgendwann wird die Zeit kommen, in der die Systemupdates für Windows 7 aufhören und der Support eingestellt wird. Die Folge: Höhere Wartungskosten und das Risiko, Sicherheitsbugs wie Meltdown oder Spectre schutzlos ausgeliefert zu sein. Neue Windowsvarianten oder alternative Cloud-Lösungen beheben dieses Problem: Sie bleiben von alleine immer aktuell. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit Evergreen-IT auf dem neuesten Stand der Technik bleiben und warum sich ein Wechsel lohnt.

Die Tage von Windows 7 sind gezählt

14. Januar 2020: Das ist das Todesdatum von Windows 7. An diesem Tag endet der Support durch Microsoft – es gibt keine neuen Updates, die Servicehotlines gehen vom Netz und der Patchsupport schaltet sich ab. Selbst kritische Systemfehler bleiben ab diesem Datum unbeantwortet.

Für viele User wird das zu einem Problem: Denn 2 Jahre vor dem offiziellen Ablaufdatum erfreut sich Windows 7 noch immer größter Beliebtheit:

Diagramm Anteil Betriebssysteme

Diagramm Anteil Betriebssysteme

45,8 Prozent der User setzen noch auf den Star unter den Betriebssystemen. Bei den offiziellen Zahlen von netmarketshare.com dürften viele Unternehmen dabei sein. Vielleicht auch Ihres?
Spannendes Detail: In der Zeit vom 07. Januar 2018 bis zum 09. Januar 2018 hat Windows 7 fast 1,5 Prozentpunkte Marktanteil verloren – wahrscheinlich, weil durch die Gefahr von Spectre und Meltdown viele Nutzer (endlich) den Wechsel eingeläutet haben.

Warum ist Legacy-Software ein Problem?

Aber warum sind veraltete Betriebssysteme überhaupt ein Problem? Schließlich läuft die IT doch im Tagesgeschäft problemlos. Und der mühsame Umstieg von Windows XP zu Windows 7 dürfte vielen Geschäftsführern noch lebhaft in Erinnerung sein. Immerhin 7,8 Prozent der Nutzer haben noch nicht einmal diesen Schritt gewagt und arbeiten mit einem Betriebssystem, das mittlerweile fast 18 Jahre alt ist.

Das führt unweigerlich zu Problemen: Viele Softwareeditionen sind auf die aktuellsten Betriebssysteme ausgelegt.

Support und Unterstützung bei Problemen mit der IT? Fehlanzeige. Schließlich entwickeln sich auch die Computerexperten weiter und wollen sich nicht mehr um jahrzehntealte Legacy-Software kümmern. Und Ihre hauseigenen Experten für die alten Systeme wechseln eventuell den Arbeitgeber oder gehen in Rente. Schon gibt es niemanden mehr, der Ihre gewachsene IT warten kann. Neue Fachkräfte schrecken vor einem so veralteten System ebenfalls zurück. Und wenn irgendwann wirklich die Lichter ausgehen und Sie Ihre Systeme nie modernisiert haben, stehen Sie vor einer wahren Herkulesaufgabe. Das muss nicht sein!

Windows-as-a-Service und Office 365 als Alternative für Unternehmen

Bisher herrschte alle fünf bis zehn Jahre Ausnahmezustand in vielen Firmen: Wenn das Betriebssystem wechselt, bedeutet das Stress. Die Arbeit steht für mehrere Tage still und die mühsame Einarbeitungsphase will erst einmal überstanden werden. Windows hat dieses Problem erkannt und setzt mit Windows 10 auf ein neues System. Ganz so wie eine immergrüne Pflanze ist das Betriebssystem auf den kontinuierlichen Betrieb eingerichtet.

Der Name Evergreen-IT kommt nicht von Ungefähr: Windows 10 aktualisiert sich laufend von selbst – so, dass Sie und Ihre Mitarbeiter davon gar nicht viel bemerken. Windows as-a-Service macht die Migration von einem Betriebssystem zum nächsten überflüssig. Das spart Ihnen auf die sehr lange Laufzeit gesehen einige Migrationsprozesse – und damit viele Nerven und Geld.

Office 365 ist eine weitere Alternative, die dem ständigen Wechsel der IT-Systeme ein Ende setzt. Die Cloud-Strategie von Microsoft läuft auf einem einzigen Server und versorgt Ihre Arbeitsplätze mit einem virtuellen Betriebssystem. Sie müssen also nicht jeden einzelnen Computer updaten, wenn es eine neue Softwareversion gibt.

Fazit: Der Mittelstand muss handeln – mit Evergreen-IT

Uralte Legacy-Systeme stellen für Unternehmen einen Risikofaktor dar: Sie sind teuer und unhandlich in der Wartung, können kritische Systemfehler produzieren und schrecken junge Mitarbeiter ab. Unternehmen, die auf Windows 7 setzen, sollten sich in den nächsten Monaten nach einem Ersatz umsehen. Die guten Nachrichten: Auf absehbare Zeit ist dieser Umzug wahrscheinlich der letzte. Durch Evergreen-IT und Cloud-Lösungen entfällt der nervige Migrationsprozess.

Wer Windows 7 updaten will, hat viele Optionen. Sie können auf den offiziellen Nachfolger Windows 10 setzen, der Sie auf jeden Fall über einen längeren Zeitraum begleiten wird. Die Betriebssysteme der Clients sind hier auch nur ein Beispiel: eine saubere Planung gewährleistet die oben genannten Probleme und Risiken zu vermeiden. Angefangen bei den Clients, über Netzwerk- und Serversysteme steht der Mittelstand einer Herausforderung gegenüber die sich am ehesten mit „Evergreen als IT-Strategie“ beschreiben lässt. Wir stehen in jedem Fall an Ihrer Seite und helfen Ihnen bei diesem großen Schritt für Ihre IT!

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