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So funktioniert die IaaS Cloud Transition in Unternehmen

06
Sep

2017
SENTINEL
SENTINEL IT-Blog: Know-How
- Sep 2017
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Die Entscheidung ist gefallen: Sie wollen Ihre Technik in die Cloud verlegen. Infrastructure-as-a-Service (IaaS) boomt und hilft dabei, die Kosten schlank und die IT agil zu halten. Aber der Wechsel von einer privaten Serverumgebung hin zu einer Cloud hält ein paar Hindernisse für Sie bereit. Aber mit einem gut durchdachten Plan schaffen Sie es, die Cloud Transition in kürzester Zeit zu meistern.

Erster Schritt: Die Analyse Ihres Bedarfs und Vorbereitung der Cloud-Anbindung

IT-Systeme in Unternehmen sind in der Regel historisch gewachsen und manchmal ganz schön unübersichtlich. Alleine schon, um Ordnung in das Chaos zu bringen, lohnt sich die Cloud Transition. Bei einer ersten Bestandsaufnahme wird klar, was die Cloud für Sie leisten muss und welche Ressourcen Sie genau benötigen. Wichtige Kennzahlen sind die Anzahl der benötigen CPU-Kerne, die Menge an Gigabyte-RAM und der benötigte Festplattenspeicher. Später können Sie Ihren Bedarf natürlich skalieren und neben IaaS auch Software-Lösungen über die Cloud beziehen (Software-as-a-Service).
Auf Basis Ihrer Prioritäten erstellen wir eine Roadmap, die wichtige Systeme nach und nach in die Cloud transferiert, während wir gleichzeitig sicherstellen, dass die Systeme auch während der Transition-Phase untereinander kommunizieren können.
Aber auch abseits von der technischen Seite müssen ein paar Vorkehrungen getroffen werden. Zeitgeister müssen geplant und Abhängigkeiten mit externen Dienstleistern evaluiert werden. Ein erfahrener Projektleiter sollte die Planung übernehmen. Idealerweise arbeiten Fachabteilungen und die IT Hand in Hand, um die Einführung der Cloud-Technik zu begleiten. Ein gemeinsames Kickoff-Meeting sollte den Zeitplan und etwaige Risiken beinhalten.

Zum Start wird die Netzwerk-Topologie im Unternehmen angepasst, sodass das Netzwerk in der Cloud erreichbar ist. Dadurch wird sichergestellt, dass Daten übertragen und vor allem auch bestehende Server und Clients auf die Systeme in der Cloud zugreifen können.

Zweiter Schritt: Übernahme der Daten in die Cloud

Zuerst kommt der einfachste Schritt: Die Firmendaten und offizielle Dateisysteme werden geordnet und auf den neuen Cloud-Speicher übertragen. Auf den können Sie einfach per VPN-Verbindung oder Standleitung zugreifen. Alle Daten und auch alte Backups, finden so Ihren Weg in die Virtualisierung.
Auch bestehende virtuelle Maschinen auf Basis von VMware oder Hyper-V lassen sich eins-zu-eins übernehmen bzw. konvertieren.
Da diese Daten nicht verändert werden, geht das recht schnell und unkompliziert. Aber Sie wollen ja mehr als externen Speicherplatz: Sie wollen mit der Cloud Transition Ihre gesamte IT-Infrastruktur übertragen. Dazu sind noch weitere Projektschritte notwendig.

Dritter Schritt: Schrittweise Integration der Systeme

Einige Systeme lassen sich nicht einfach übertragen. Das liegt daran, dass viele Unternehmen veraltete Software nutzen oder Hardware im Einsatz ist, die keinen einfachen Transfer in die Cloud auf Basis virtueller Server ermöglichen.
Der Weg in die Cloud ist daher vor allem auch ein Weg der Entschlackung. Veraltete Hardware wird auf Basis virtueller und skalierbarer Ressourcen neu aufgesetzt und die Datenbestände migriert. Mit modernen technischen Servern arbeiten Sie schneller und sicherer ohne lästige Reibungsverluste. Aber damit Sie in der Übergangsphase zum Cloud-Computing dynamisch bleiben, führen wir neue Software und Techniken nach und nach ein.
Bei kleinen und mittelständischen Betrieben geht das meist viel schneller als erwartet: Denn mit passenden Anwendungen und einem gut eingerichteten Netzwerk lassen sich viele Jobs zur Übernahme automatisieren.

Vierter Schritt: Umlage aller Verbindungen in die Cloud

Sobald die technische Infrastruktur mit der Cloud steht, kann auch der Internetzugang über die Cloud eingerichtet werden. Daten werden fortan auf dem flexiblen Speicher gelagert und die Infrastruktur funktioniert über Thin-Clients, Standleitungen und sichere VPN-Verbindungen.
Die Umlage der Verbindungen hat große Vorteile: die in der Cloud aktiven Router und Switches, also die Netzwerk-Infrastruktur ist genauso hochverfügbar wie die Server- und Speichersysteme: Ein mittelständisches Unternehmen hat hier also die Chance auf echte Hochverfügbarkeit der kompletten IT-Infrastruktur. Besonders kritisch ist hier der Umzug von externen Schnittstellen, über die Ihr Unternehmen von außen erreichbar ist. Diese „Entry-Points“ sollten auf die Cloud gelegt werden, damit alle wichtigen Funktionen vollständig in die Cloud verlagert sind.
Mit der Umlage aller Verbindungen in die Cloud ist der technische Teil der Cloud Transition abgeschlossen.

Fünfter Schritt: Enge Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung

Auch nach der Cloud Transition arbeiten wir eng mit Ihren eigenen Technikern zusammen, damit die Cloud exakt Ihre Ansprüche widerspiegelt. So können Sie schnell auf neue Situationen reagieren und Ihre Rechenleistung nach oben skalieren. Eine höhere Bandbreite oder zusätzliche Software sind ebenso schnell bereitgestellt wie neue Verbindungen zu weiteren Standorten. Ein direkter Ansprechpartner in der IT ist dabei Gold wert, um die Ressourcen richtig zu planen.

 

Fazit: Die Cloud Transition lohnt sich für Unternehmen

Der Umbau vom klassischen Rechnernetzwerk hin zur IT mit Cloud ist in vielen Fällen erstaunlich unkompliziert möglich. Auch viele Serversysteme und mehrere Netzwerke lassen sich in kurzer Zeit auf eine Cloud-Plattform transferieren. Auch das Risiko beim Transferieren von Bestandsystemen in die Cloud ist eingrenzbar – sollte einmal wirklich etwas schiefgehen, können Sie immer noch den Original-Server auf der lokalen Serverhardware wieder starten.

Nach der Transition sind Sie im Geschäftsalltag flexibler und müssen weniger Ressourcen anwenden, um Ihre eigenen Server und Computer zu warten. Ihre Systeme werden dann über hochverfügbare Cloud-Systeme in einem sicheren, ISO270001 zertifiziertem Rechenzentrum betrieben. Als Ihr Cloud-Dienstleister kümmern wir uns um die IT-Infrastruktur, aber auch um die Übernahme Ihrer Bestandssysteme und die Standort-Anbindung. Mit eigens zugewiesenen Cloud-Servern stehen Sie auf der sicheren Seite – die Transition in das Cloud-Hosting bringt viele Vorteile mit sich!

 

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